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FAQ – Mietvertrag


Was ist die Kleinreparaturklausel?

Die Kleinreparaturklausel ist eine Regelung, die in Mietverträgen verwendet wird, um festzulegen, welche Reparaturkosten der Mieter selbst tragen muss, wenn während der Mietzeit kleinere Schäden an der gemieteten Wohnung oder dem gemieteten Haus auftreten. Die Kleinreparaturklausel umfasst kleinere Reparaturen an Einrichtungen und Einrichtungsgegenständen in der Mietwohnung, die durch den normalen Gebrauch abgenutzt werden können und im häufigen Gebrauch sind.

Beispiele für solche Schäden könnten sein:

  • Elektrische Reparaturen: Reparaturen von Steckdosen, Lichtschaltern oder Glühbirnen.
  • Kleinere Reparaturen an Einrichtungsgegenständen: Reparatur von Rollladengurten, Türschlössern, Schranktüren oder Fenster- und Türgriffen.
  • Klempnerarbeiten: Reparatur von Wasserhähnen, Mischbatterien, Duschköpfe und Brauseschläuche.

Die Klausel im Mietvertrag legt eine maximal Kostenhöhe fest, bis zu der der Mieter für Reparaturen verantwortlich ist. Dieser Betrag variiert je nach Mietvertrag und kann beispielsweise bei 100 Euro oder 120 Euro liegen. Reparaturen, die diese Kosten übersteigen, sind in der Regel Sache der WBG.